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Homöopathie genießt großes Vertrauen in der Bevölkerung - Nachbericht Pressefrühstück


Homöopathie genießt großes Vertrauen in der Bevölkerung - Nachbericht Pressefrühstück

Gut wirksam und nebenwirkungsarm


88 Prozent der Befragten – und sogar 92 bis 93 Prozent der Familien mit Klein- und Schulkindern – sind der Meinung, dass homöopathische Arzneien weniger Nebenwirkungen haben als herkömmliche Medikamente. 72 Prozent aller Befragten – und sogar 83 Prozent der Familien mit Schulkindern bzw. 76 Prozent der Familien mit Kleinkindern – führen die gute Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel ins Feld. Außerdem sind 63 Prozent aller ÖsterreicherInnen der Meinung, dass Homöopathika für Kinder gut geeignet sind. Das finden auch 73 bis 74 Prozent der Familien mit Klein- und Schulkindern. Haupteinsatzgebiete der Homöopathie waren Husten (40 % Familien mit Kleinkindern/45 % Familien mit Schulkindern), Schnupfen (36 %/43 %), leichten Erkältungen (29 %/39 %), Halsschmerzen (24 %/27 %) und Allergien wie etwa Heuschnupfen (22 %/ 18 %).

Hilfe für Kinder von Anfang an und für Schwangerschaft und Geburt


Homöopathische ÄrztInnen behandeln in ihren Praxen Säuglinge und Kinder von Anfang an: bei Refluxbeschwerden, Schreibabys, Schlafstörungen, schwieriger Zahnung, Infekten der oberen und unteren Atemwege, Nabelkoliken, Durchfall, Verstopfung, Neurodermitis, um nur einige Indikationen zu nennen. „Durch den Einsatz homöopathischer Mittel lassen sich viele akute und chronische Beschwerden im Kindesalter gut therapieren“, so Dr. Gloria Kozel, Ärztin für Allgemeinmedizin in Graz.
Aber auch in der Begleitung von Schwangerschaft und Geburt sind homöopathische Mittel äußerst hilfreich zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden. „Sie bieten eine wirksame und gut verträgliche Alternative zu anderen Medikamenten, die aufgrund ihrer potenziell nachteiligen Wirkungen für Mutter und Kind oft problematisch und daher möglichst zu vermeiden sind“, betonte Dr. Kozel.

Lösung psychischer Belastungen


Homöopathie bietet auch bei zunehmend bereits im Kindes- und Jugendalter auftretenden psychischen und psychosomatischen Problemen – von Aggression über Nervosität, Stress, ADHS bis zu Depressionen – eine gute Hilfestellung, erklärte Dr. Holger Förster, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, ÖÄK Diplom Homöopathie, Akupunktur, Manuelle Medizin, Sportarzt, Salzburg. „Damit lassen sich häufig äußerst zufriedenstellende Behandlungsergebnisse erzielen.“ Dies ist insbesondere auch deshalb von Bedeutung, weil für psychische Probleme im Kindes- und Jugendalter sehr wenige zugelassene Medikamente zur Verfügung stehen.

Studien belegen Wirksamkeit und Kostengünstigkeit


In den meisten Fällen werden von HomöopathInnen Einzelmittel bevorzugt eingesetzt. „Mehrere relativ neue Studien belegen auch die gute Wirkung von homöopathischen Komplexmitteln“, berichtete Dr. Erfried Pichler, Allgemeinmediziner und Homöopath in Klagenfurt, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM). So erwies sich das Komplexmittel Husteel® bei Kindern als gut verträgliche Alternative zu Codein-haltigen Hustenlinderern (2). Spascupreel® bewährte sich als sicheres und wirksames Arzneimittel zur Behandlung von Bauchkrämpfen bei Kindern, wobei eine Gleichwertigkeit zu Butylscopolaminbromid bestand (3). Viburcol N® zeigte in der symptomatischen Behandlung von akuten fieberhaften Infekten bei Kleinkindern ein vergleichbares Potenzial wie Paracetamol (4). Gute Resultate konnten auch für Nervoheel® im Vergleich zu dem Benzodiazepin Lorazepam bei Angst- Stresssymptomen nachgewiesen werden (5).
„Darüber hinaus belegen mehrere europäische Studien (6,7), dass Homöopathie ein großes Einsparungspotenzial für das Gesundheitssystem und einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen besitzt“, resümierte Dr. Pichler.

Initiative „Homöopathie hilft!“


Viele ÖsterreicherInnen wünschen sich mehr fundierte Informationen über Homöopathie. Daher gründete der Verein zur Förderung der Homöopathie und Gesundheit (VHG) im April 2012 die Initiative „Homöopathie hilft!“. Sie soll Interessierte umfassend über die Einsatzmöglichkeiten der homöopathischen Medizin informieren und es ihnen einfacher machen, kompetente homöopathische Hilfe zu finden. „Das umfangreiche Serviceangebot richtet sich an Laien, ApothekerInnen und ÄrztInnen“, erläutert Claudia Maurer, Heilpraktikerin n. deutschem Recht, Obfrau des Vereins zur Förderung der Homöopathie und Gesundheit (VHG) und Gründerin der Initiative.

Literatur:


(1) Umfrage „Homöopathie in Österreich 2012“, Quelle: GfK Austria/Dr. Peithner
(2) Hellriegel HJ, Klein P, Weiser M, Jatros Päd 10/2004, Fromm & Fromm Medizinischer Fachverlag , Holzheim, Deutschland.
(3) Müller-Krampe B, Klein P, Weiser M, Jatros Päd 4/2004.
(4) Weiser M, Biologische Medizin 2/2004.
(5) Meerschautl L et al, Evid Based Complement Alternat Med. 2009 December;6(4):507-515.
(6) ) Studer HP, Busato A: Comparison of Swiss Basic Health Insurance Costs of Complementary and Conventional Medicine. Forschende Komplementärmedizin 2011;18:315-320.
(7) Kooreman P, Baars EW: Patients whose GP knows complementary medicine tend to have lower costs and live longer. Eur J Health Econ 2011 Jun 22.

HINWEIS: Bei Interesse stellen wir Ihnen auf Anfrage an office@hennrich-pr.at gerne mehrere Fallberichte zu erfolgreichen homöopathischen Behandlungen zur Verfügung.

Tag der Homöopathie - Veranstaltungen


Anlässlich des Geburtstages von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie laden die Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) und die Initiative „Homöopathie hilft!“ zum Tag der Homöopathie. Österreichweit finden kostenlose Veranstaltungen zum Thema „Homöopathie“ statt:

Tag der Homöopathie am 11. April in Wien


Vortragsnachmittag „Sanft und sicher – rund um Kindergesundheit“
Termin: Donnerstag, 11. April, von 16 bis 20 Uhr
Ort: Kolpinghaus Wien-Zentral, Gumpendorfer Straße 39, 1060 Wien
Der Eintritt ist frei. Kinderspielecke vorhanden. Um unverbindliche Anmeldung wird gebeten mit Namen und Personenanzahl per SMS an 0664/425 00 54 oder per E-Mail an initiative@homoeopathiehilft.at. Weitere Infos im Eventkalender

Tag der Homöopathie am 11. April in Oberösterreich


Vortragsnachmittag Praxisnetz Homöopathie Linz
Termin: Donnerstag, 11. April, von 14 bis 18 Uhr
Ort: Herrenstraße 2, 4020 Linz (Schutzengelapotheke im Erdgeschoß, Praxisnetz Homöopathie im 2. Stock)
Der Eintritt ist frei. Weitere Infos: www.praxisnetz-homoeopathie.at und im Eventkalender

Tag der Homöopathie am 11. April in Kärnten


Vortrag „Kinderkrankheiten homöopathisch heilen“ im Kulturhaus Seeboden
Termin: Donnerstag, 11. April um 19 Uhr
Ort: Kulturhaus Seeboden, Hauptplatz 1, 9871 Seeboden
Der Eintritt ist frei. Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Infos im Eventkalender

Tag der Homöopathie am 12. April in Eisenstadt


Informationsnachmittag in der Salvator-Apotheke
Termin: Freitag, 12. April, 15-18 Uhr
Ort: Salvator-Apotheke, Hauptstraße 4, 7000 Eisenstadt
Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos: www.salvator-apo.at und im Eventkalender

Links:


Pressemappe (600 KB)
Fotos vom Pressefrühstück

Bildhinweis: Mutter mit Baby und homöopathische Globuli © Hannes Eichinger - Fotolia.com


Presseinformation April 2013



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