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Die Burnout-Lotsen® stellen sich vor: Vermeiden – erkennen – behandeln


Die Burnout-Lotsen® stellen sich vor: Vermeiden – erkennen – behandeln
Burnout heißt auf Deutsch „ausgebrannt sein“ oder „ausbrennen“, wird im medizinischen Bereich seit ca. 40 Jahren genutzt und ist ein Syndrom, das international anerkannt ist. Ausgebrannte Menschen sind hochgradig erschöpft, leistungsmäßig am Limit bzw. schwer depressiv. Dabei sind hauptsächlich Menschen betroffen, die anfangs hochmotiviert und engagiert sind, oft weit über das normale Maß hinaus. „Burnout ist ein Zustand, der in seiner Endphase persönliche Motivation, Einstellungen, soziale Kontakte und das eigene Verhalten massiv beeinträchtigt“, so Burnout-Lotsin® Andrea Schrenk, MSc, aus Wien. „Bis zur völligen Burnout-Erschöpfung gibt es zehn Stufen, der Übergang ist aber fließend und nicht bei allen Betroffenen gleich. Abhängig, in welcher Stufe sich die Betroffenen befinden, ist ein Ausstieg aus der Burnout-Spirale leichter bzw. schwerer zu bewältigen. Die Arbeit der Burnout-Lotsen® besteht darin, Präventivmaßnahmen zu setzen, Burnout-Frühsignale zu erkennen und auch Wege aus der Krise aufzuzeigen. Nach der Formel: Vermeiden – erkennen – behandeln.“

10 Stufen in die Burnout-Falle


Stufe 1: Der innere Druck, besser als die anderen zu sein
Der Betroffene ist total begeistert, oft auch euphorisch. Stellt eigene Interessen dabei zurück.

Stufe 2: Verstärkter Einsatz
Alle verfügbare Energie wir in die Arbeit gesteckt; es entsteht das Gefühl unentbehrlich zu sein.

Stufe 3: Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
Schlaf ist Luxus, der Körper soll mit Alkohol, Koffein, Energiedrinks oder Nikotin aufgeputscht werden.

Stufe 4: Verdrängung von Konflikten
Erste Zeichen von Vergesslichkeit, Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit.

Stufe 5: Werte werden neu interpretiert
Alte Grundsätze und Standpunkte werden aufgegeben, auf Freundschaften und Bekanntschaften verzichtet, Partnerprobleme treten auf.

Stufe 6: Abstreiten von Problemen
Große Probleme in der Partnerschaft und dem Freundeskreis, Arbeit macht keinen Spaß mehr.

Stufe 7: Rückzug aus dem sozialen Umfeld
Deutliche depressive Phasen, Umfeld wird als Gegner empfunden, hohes Suchtverlangen (Medikamente, Alkohol, Zigaretten …).

Stufe 8: Innere Leere und Depressionsschübe
Keine Leistungsfähigkeit mehr, schwach, keine sportliche Aktivität mehr möglich, häufige depressive Phasen, Ängste und Panikattacken.

Stufe 9: Völlige Burnout-Erschöpfung
Kognitive, mentale und körperliche Erschöpfung, depressive Phasen, ständige Anfälligkeit für Krankheiten, oft nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen.

Stufe 10: Depression
Dauerhafte Niedergeschlagenheit und Verzweiflung, Selbstmordgedanken.

Für den Einzelnen oder fürs Unternehmen


Die Burnout-Lotsen® sind sowohl Ansprechpartner für einzelne Personen (Führungskräfte, Selbstständige, LehrerInnen, SchülerInnen und auch Menschen im pflegerischen Umfeld etc.), als auch für Unternehmen. „Wir bieten individuelle Unterstützung für Burnout-Gefährdete“, so Andrea Schrenk, die als geprüftes und zertifiziertes Mitglied des europaweiten Netzwerks der Burnout-Helpcenter mit Standorten in Deutschland, der Schweiz, Spanien, England, Italien und Österreich agiert. „Zuerst analysieren wir das persönliche Burnout-Risiko anhand eines umfassenden Interviews, dann bieten wir konkrete Hilfestellung und arbeiten gemeinsam mit dem Betroffenen – den wir übrigens Gast nennen – einen Maßnahmenplan aus. Ich verfüge über ein Netzwerk bestehend aus Ärzten, Psychotherapeuten, einem ganzheitlich agierenden Fitnessinstitut, Sportwissenschaftlern, Ernährungsberatern und Shiatsu-Praktikern. Je nach Anforderung stelle ich ein umfassendes Programm zusammen.“

Burnout-Präventions-Index eines Unternehmens


Burnout-gefährdete Personen sind deutlich häufiger krank. Auch das ist ein Ergebnis der ÖGB-Umfrage. 37 % der Burnout-Gefährdeten waren im Analysezeitraum mehr als 20 Tage im Krankenstand – im Vergleich dazu traf das nur bei 11 % der Nicht-Gefährdeten zu. „Daher ist es für Unternehmen zunehmend wichtiger, ihren Burnout-Präventions-Index feststellen zu lassen, Burnout-Quellen zu entfernen und -Prävention zu betreiben“, so Andrea Schrenk, die in Firmen sogenannte systemische Audits durchführt. Das funktioniert folgendermaßen: „Unser systemischer Audit kommt ohne Umfragen aus, belästigt nicht die Mitarbeiter im Unternehmen und ist nicht auf die Zustimmung eines Betriebsrates oder Personalrates angewiesen“, so die Burnout-Lotsin®, die vormals in der Führungsetage eines Computerhersteller reüssierte. „Wir erstellen einen systemischen Audit, in dem wir 150 Fragen mit dem Geschäftsführer und/oder dem Personalleiter abklären und das Unternehmen besichtigen. Es zielt darauf ab festzustellen, wie hoch das Risiko ist, dass ihre Mitarbeiter durch die systemischen, organischen oder räumlichen Faktoren in eine chronische Stress-Situation oder sogar einen Burnout-Prozess gelangen könnten. Nach einer Woche erhält der Auftraggeber eine Auswertung und ein Zertifikat mit dem ermittelten BPI®.“ Ist der Burnout-Präventions-Index (BPI®) niedrig, also das Burnout-Risiko hoch, schlägt sie verschiedene Strategien vor, um den BPI zu optimieren und somit die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Andrea Schrenk: „In den Industrieländern nutzen immer mehr Unternehmen ihren hohen Burnout-Präventions-Index als Wettbewerbsvorteil. Es wird Zeit, dass sich auch österreichische Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst werden.“

Links:


www.andreaschrenk.at
www.burnout-lotsen.de

Presseinformation Juni 2013



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